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Bald verblasst die Erinnerung daran, dass der europäische Süden Anfang der siebziger Jahre noch von Diktaturen geprägt war: Spanien, Portugal, Griechenland.
Für Europa ist der 25. April 1974 ein besonderes Datum: In dieser Nacht gelang es einer Gruppe demokratischer Militärs, das faschistische Regime in Portugal zu stürzen und die Tür zu einem Prozess der Emanzipation zu öffnen. Salazar und sein Nachfolger Caetano hatten über vierzig Jahre alle sozialen und gesellschaftlichen Entwicklungen blockiert, ein großes Gefängnis-System errichtet und zudem seit 1962 einen blutigen Krieg in den Kolonien geführt.
Wie kam es zur „Revolution der Nelken“? Was ist seither passiert? Und welche Spuren können wir noch finden im Alentejo, der Provinz, deren ländliche Bevölkerung in der Folge des 25. April die Versprechungen der Freiheit ernst nahm, brach liegende Ländereien besetzte und als Dorf kollektiv bewirtschaftete?

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