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Politische Bildung schafft Räu­me, in denen wir unterschiedli­che Perspektiven kennen lernen, 
kontrovers diskutieren und gemeinsam darüber nachdenken, wie wir unsere Gesellschaft ge­stalten wollen. Sie soll Orien­tierung geben, Dialog ermögli­chen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Doch die politische Bildung gerät zunehmend unter Druck. Träger demokratischer Bildungs­arbeit werden unter Generalver­dacht gestellt, ihre politische und fachliche Unabhängigkeit wird angegriffen, öffentliche Mittel werden gekürzt und be­reits bewilligte Fördergelder eingefroren.

Was bedeutet diese Entwicklung für Schulen, Universitäten und die außerschulische politische Bildung? Wie erleben Lehr­kräfte, Bildungsreferent*innen und Beratungsstellen den All­tag in Klassen-, Seminarräu­men oder Betrieben? Und welche Rolle kommt politischer Bildung in einer Zeit zu, in der demo­kratische Grundwerte zunehmend unter Druck geraten?
Gemeinsam mit Vertreter*innen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), des Netz­werks für Demokratie und Cou­rage (NDC) und OFEK e.V. (Bera­tungsstelle bei Antisemitischer Gewalt und Diskriminierung) diskutieren wir über aktuelle Herausforderungen, Erfahrungen aus der Praxis und die Frage, wie demokratische Bildungs­arbeit gestärkt werden kann.

Diskutant*innen
Thilo Hartmann, GEW Hessen
Ricarda Theiss, OFEK e.V.
Julia Müller, Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) 

Moderation
Nora Schrimpf, Arbeit und Leben Hessen gGmbH

Eine gemeinsame Veranstaltung von Arbeit und Leben Hessen gGmbH, DGB Bildungswerk Hessen e.V., ver.di Bildungswerk Hessen e.V. und der Stadtbücherei Frankfurt am Main

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