07.09.2026 bis 11.09.2026 | Gladenbach, ver.di Bildungszentrum Gladenbach
Eine antifaschistische Wirtschaftspolitik als Lösung?
Longe galten AfD und Co. als politisch isoliert, doch die sogenonnte Brandmauer hat tiefe
Risse bekommen. Bisherige Strategien zur Einhegung rechter Parteien zeigen kaum Wirkung.
Statt echter Lösungen dominieren Schuldzuweisungen, Sozialabbau und Aufrüstung den politischen Diskurs. Investitionen in soziale Sicherheit, die an vielen Orten marode Infrastruktur und Zukunftstechnologien bleiben aus. Dabei sollten Antifaschismus und Wirtschaftspolitik zusammengedacht werden, denn wachsende soziale Ungleichheit, stagnierendes Wachstum und unsichere Zukunftsperspektiven begünstigen den
Aufstieg rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien - auch in Deutschland und Europa.
Gemeinsam wollen wir uns mit Alternativen zur vorherrschenden Wirtschaftspolitik beschäftigen, die Hoffnung geben, statt Angst zu schüren. Wir analysieren die ökonomischen Hintergründe des Rechtsrucks, diskutieren antifaschistische Handlungsperspektiven und entwickeln gemeinsam Ansötze für eine gerechtere Gesellschaft.
Themenschwerpunkte
Auswirkungen von Austeritöt, Sozialabbau
und Aufrüstung
Zusammenhang von wirtschaftlichen Krisen
und gesellschaftlicher Spaltung
Faschismus als Krisenphänomen
Solidarische Alternativen
Anmeldung direkt beim ver.di Bildungswerk Hessen e.V (externe Adresse)